Fasnacht 2017

Narrenpresse:

 

 Auch Lachen ist im Fasnachts-Endspurt 

 Mit dem Narrengottesdienst morgen um 18 Uhr in der Pfarrkirche stimmen sich alle aussergewöhnlich-besinnlich auf die letzten hohen Fasnachtstage ein: «In der Kirch’ da machen wir einen drauf, und frischen unseren Glauben auf! Wir wollen singen, lachen und auch beten, wenn man grinst über die Welt und deren Propheten.»

«Der Bär tanzt im ‹Bären› Vol. 3»
Am Sonntag ab 15 Uhr steigt der dritte Familien- und Kinder-Kostümball im Restaurant «Bären»: Disco, Musik und viele Attraktionen werden im dekorierten Saal geboten.
Die Lachner Fasnachtsgesellschaften freuen sich auf zahlreiche Familien/Gruppen, Paare oder auch Einzelmasken – einfach geschminkt oder mit Larve. Seid
kreativ, denn die besten Kostüme werden prämiert.

«Häxe-Knall»amGüdelmäntig
Am Güdelmäntig treffen sich die letzten Hexen seit eh und je am Fasnachtsbrunnen.
Ab 9.30 Uhr ist niemand mehr sicher. Kinder nehmt euch in Acht: «Zigi-Zagi», das neckische Spiel dauert nur bis 11.30 Uhr.
Dann verschwinden die schaurigen Gestalten mit einem gewaltigen Hexen-Knall.Die allerletzten Hexen werden jeweils im Restaurant «Schützenhaus» beim Schüblig-Bankett gesichtet.

Am Nachmittag gehört das Dorf den Kindern. Die Narrhalla Lachen freut sich, mit einer grossen «Jungnarren-Rott» ab 14 Uhr Passanten,Restaurants und Geschäfte zu überraschen. Um 16 Uhr halten die Jungnarren ihre hochoffizielleund niederernste Generalversammlung ab. Kleine und grosse Butzisind närrisch willkommen.


Wurst- und Brotverteilete
Am Chliine Ziischtig verteilt die Narrhalla Lachen traditionell Wurst und Brot im Dorf.

Um am Chliine Ziischtig eine heissbegehrte Wurst mit Brot zu erhalten, muss man im Besitz eines Wurstbons sein.
Durch den Erwerb des Wurstbons bei unseren Einzügerinnen wird man automatisch auch Mitglied der Narrhalla Lachen.
Der dampfende Wurst-Chessi-Wagen biegt um 15 Uhr in die St. Gallerstrasse ein und hält beim Fasnachtsbrunnen.Die Narrhalla Lachen freut sich, nochmals viele Närrinnen, Narren und Heimwehlachner das letzte Mal an der Fasnacht 2017 zu treffen.

 


FaBuLa:

Narrhalla Lachen präsentiert FaBuLa

 

Butzis und musikalische Unterhaltung in den Lachner Beizen

Nach dem urchig-schönen Fasnachts-Einschellen und der gelungenen Kinderfasnacht folgt gleich ein weiter Höhepunkt der Lachner Fasnacht: Das alte „Butznä im Dorf“ im neuen Gewand als FaBuLa- „Fasnachts-Butznen-Lachen“- Diesen Freitag, den 17.Februar 2017 ab 20.00 Uhr ist es endlich soweit. Närrisches Treiben und musikalische Unterhaltung wird in folgenden Restaurants geboten: Schützenhaus, Kreuzplatz, Rössli, Bären, Schäfli, und Kapelle. Zur närrischen Nacht sind hoffentlich viele Butzis und noch viel mehr geschminkte und kostümierte, gutgelaunte Gäste in den Lachner Beizen und im Dorf unterwegs.  Für die kreativen und geschwätzigen Butzelis gibt es einen Bon für das leibliche Wohl nach dem Butznen.

 

Maskengarderobe jetzt nutzen

Keine alte Klamottenkiste und keine Ideen? Die Maskengarderobe an der Seestrasse 20 (Röllitel 079 213 90 26) ist ab 19.00 Uhr geöffnet. Es steht eine riesige Auswahl an traditionellen, ausgefallenen und/oder gerngesehenen Verkleidungen in allen Farben, Formen und Grössen zur Verfügung.

Die Obernarren der Narrhalla Lachen freuen sich auf einen närrischen Abend mit euch!




Kinderfasnacht:

Narrhalla und Wöschwiiber in der Unterwasserwelt

Kinderfasnacht und erster offizieller Fasnachtstag am 30. Januar 2017.
Die Kinderfasnacht in Lachen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Unterwasserwelt“.
Die Wöschwiiber und die Narrhalla Lachen schwimmen gekonnt um den Fasnachtsbrunnen und warten dabei auf die zahlreichen Meerjungfrauen und Meermänner die ihnen eventuell in ihre Netze gehen.

Ab 14.00 Uhr stehen viele interessante Spiele für die kleinen Butzelis auf dem Programm; lasst euch einfach überraschen was es in diesem Jahr sein wird!
Sicher ist: Es wird wieder Ausdauer, Geschicklichkeit und natürlich eine gute Portion fasnächtlicher Humor gebraucht.
Eltern, Grosseltern, Göttis und alle Närrinnen und Narren sind freudig willkommen.



GV 2017:

Donald Trump konnte als Narrenvater verhindert werden 

 Mit viel Witz, eleganten Seitenhieben, Ehrungen, Verabschiedungen, Neuzugängen und einem erschreckenden Traum des Gemeindepräsidenten Pit Marty startete die Lachner Fasnacht mit der traditionellen GV der Narrhalla.

 von Marie-Eve Hofmann-Marsy

 Im proppenvollen «Schützenhaus » startete die 153. GV der Narrhalla Lachen mit der üblichen Begrüssung der Urgrossväter und Obernarren, des Ehrenpräsidenten der Hefari, Noldi Bünter, den beiden Fahnengöttis, den Delegationen der Vereine, der Narrhalla Achern (D), den Vertretern der Politik, dem Narrenpfaff Ruedi Baumann, den Einzügerinnen und Schnurpferinnen. Narrenvater Philippe Benz führte dank des sich stets in Reichweite befindlichen roten Fadenknäuls närrisch sicher durch die elf Traktanden. Die traditionell immer gleichen Stimmenzähler, Anni Spieser und Martin Stählin, wurden mit einem überzeugten «Sie chönns ebe» einstimmig gewählt, und die Satzung, dass von Drei-Könige bis Aschermittwoch die Anrede «Herr» und «Sie» gegen Strafe verboten sei, war vom neuen Narrenschreiber Andrin Schuler ebenso schnell wie das letztjährige Protokoll verlesen, – «Premiere isch glunge – häsch’s guet gmacht».

 Pleiten und Pannen,Erfolge und unvergessliche Erlebnisse prägten den Jahresrückblick des Narrenvaters, darunter der Pausenüberfall, der mit etwas mehr Flexibilität der Lehrer durchaus hätte besser sein können; die 5. GV der Jungnarren, die erstmalig von einer Jungnärrin (zukunftsweisend?), protokolliert wurde und die tragisch wenigen Eierchränzli am Chline Zischtig – pro Rölli gab es gerade mal 3,678 am Stecken. Mit «Rote Wii und Rosoli, das fährt ii!» wurde er trotz allem genehmigt. Durchwegs Rot sah Narrenkassier Daniel Heinrich sowohl beim Jahresabschluss als auch bei seinem dramatisch schwindenden Weinbestand nach dem Besuch der Rechnungsprüfer. Jocelyne Burnens und Röbi Burri machten es mit einer kleinen Weinlieferung wieder gut und mit «Dä Kassier grinst, dänn stimmt´s» war alles wieder im Lot. Aber Halt, nichtganz! Der seit 2008 amtierende Kassier geht in Pension, gleichwohl wurde nach lautstarken Beratungen sogleich Fabio Beetschen als stolzer Nachfolger bestätigt. Aus der aktiven Riege schied auch ein Weiterer, der für eine rechte Fasnacht einstand, das Linksabbiegen bei Umzügen verbot und in Zukunft als Altobernarr mit Sätzen wie «Früher war alles besser» und «Was hat das mit der Fasnacht zu tun?» um sich werfen wird. René Bünter, geehrt mit einer eigenen Marotte, nimmt es gelassen, denn er sei nun tagtäglich mit sechs anderen Narren zusammen, das würde ihm eigentlich genügen.

 Neben Sebi Holdener wurde auch eine sichtlich bewegte Romy Mächler, die über 50 Jahre engagiert für die Narrhalla tätig war, die letzten 17 Jahre verantwortlich für die Maskengarderobe, mit einem ganz besonderen Ruhekissen geehrt. Dem allen steht der Neuzugang von Nicolas Bigler als Obernarrentgegen und ein nagelneuer Fez für alle. Neben dem teuflischen Schwarzwälder Tequilla überraschte die Narrhalla Achern mit einer besonderen Spezialität. Da sich der Transport des Endprodukts zu schwierig gestaltete,gab es die gesamten Zutaten der Schwarzwälder Kirschtorte samt Rezept einzeln im Korb.


Auftrittsverbot für Hore-Butzi

 Mit donnernder Stimme machte Gemeindepräsident Pit Marty wie immer den Abschluss, bevor er das Zepter der närrischen Macht an den Narrenvater übergab. Sein (Alb-)Traum war, dass Donald Trump sich hier zur Wahl als Narrenvater stellte und seinen Wahlslogan «Make Lachner Fasnacht great again» in den Saal brüllte. Zu den wichtigsten Zielen gehörte der Bau einer Mauer zwischen Siebnen und Lachen, wobei erstere diese bezahlen müssten; dass er den Hore-Butzi jegliches Auftreten verbieten würde, da sie mit Haarfarbe und Lockenpracht ihn zu stark konkurrenzierten; die Seniilen sein Programm am besten verkörperten; die Lachner Wöschwiiber ein neues Outfit nach dem Motto «Kürzer und knapper ist mehr» bräuchten; die Jungnarren durch eine Girliegroup ersetzt würden; die Grübler überall im Weltraum, nur nicht in Lachen zu finden seien; die Zigerchrütler dank der Warnung des russischen Geheimdienstes und aus Angst vor Hackerangriffen ihre Homepage von jeglichen Informationen befreit hätten, denn: «Wir stinken weiterhin leise vor uns hin – man wird uns schon finden.» Das Einschellen würde zur «Bell-Parade», Rosoli wird aus Champagnergläsern getrunken, Eierchränzli sind Eggrolls, und der Obernarr trägt zukünftig eine Baseball- Cap. Zum Glück war alles nur ein Traum, die spendierte Saalrunde abergottlob Wirklichkeit.

Narrenkassier Daniel Heinrich (von rechts) gibt sein Amt an Fabio Beetschen weiter, genehmigt von Narrenvater Philippe Benz.

 

Bild Marie-Eve Hofmann-Marsy

 

 

 

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