Narrpress 02.03.2011




Hexnen am „Güdelmändig“ in Lachen

Zigi-Zagi und „Hexenversenken“

  

Die uralte Tradition lebt am „Güdelmändig“: Diesen Montag, den 7. März 2011 treffen sich die letzten Hexen um 08.00 Uhr im Restaurant Falken, nachdem die alte Hexenbehausung auf der Passhöhe für immer verwünscht wurde.

Danach ist das Dorf nicht mehr sicher. Vor allem die Kinder nehmen sich in acht. Und wehe, ein lautes Zigi-Zagi hallt durch die Gassen; womöglich noch gruppenweise von „Goufen“!

Dann beginnt das neckische Spiel und auch Erwachsene sind sich nicht mehr sicher vor Teppichklopfern, Besenritt und Süüblouteren.

In der Hexenküche in der Märtstrasse stärken sie sich ab und zu die Hexen mit Zaubertrank direkt ab dem Feuerkessi. Die Kinder finden Zuflucht in der Kinderburg.

Um 11.30 verschwindet dann die allerschlimmste Hexe mit lautem Getöse und rauchenden Schwaden. Nur das Fussvolk unter den Hexen darf sich noch im Restaurant Schützenhaus zum scharfen Schüblig-Bankett ein letztes Mal blicken lassen; ehe auch diese für ein Jahr verschwinden und der Bann über dem Dorf endlich gebrochen ist.

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