09.02.2010 Narrpress

 

 

 

Hefari protestiert bei Bischof Huonder

 

 

Gemäss Berichten in den Medien und unseren weiteren Erkundigungen hat Bischof Vitus Huonder dem Pfarrer von Schwyz untersagt, am kommenden Fasnachtsonntag wie geplant einen Narren-Gottesdienst abzuhalten. Nach Meinung des Churer Bischofs haben Kostümierte und Guggenmusik in einer Kirche nichts zu suchen. Bischof Huonder beabsichtigt sogar, landesweit gegen die Fasnachtsgottesdienste in katholischen Kirchen vorzugehen.

 

Der HEFARI Fasnachtsverband Schweiz protestiert in aller Form gegen diese Haltung und diese Absichten. Eine derartige Wegweisung aus der Kirche ist für die vielen zehntausend Mitglieder des HEFARI schlicht unverständlich. Wir verstehen nicht, dass andere Brauchtumsveranstaltungen in der katholischen Kirche toleriert werden oder sogar erwünscht sind, das in Verbreitung und mit einer riesigen Anzahl Aktiver bedeutendste Brauchtum der Schweiz aber nicht. Wir erachten dies als eine absolute Diskriminierung. Zudem ist uns unerklärlich, welche Musik denn nach Meinung von Bischof Huonder in einer Kirche gestattet sein soll und welche nicht, welche Kostüme erlaubt sind und welche nicht.

 

Der HEFARI Fasnachtsverband Schweiz kann diese Haltung des Churer Bischofs umso weniger verstehen, nachdem in der ganzen Schweiz sowie sehr verbreitet in Deutschland seit Jahren und Jahrzehnten derartige Fasnachts-Gottesdienste stattfinden, immer würdevoll und unter grossem Zuspruch des Publikums

 

Der HEFARI Fasnachtsverband Hefari hat in einem Schreiben den Churer Bischof ersucht, dass er von dieser unverständlichen Haltung Abkehr nimmt und nicht ein ganzes Brauchtum und eine riesige Tradition derart diskriminiert. (Der vollständiger Brief des Hefari an Bischof Huonder ist unter: www.hefari.ch   - einsehbar.)

 

 

 

 

Wir schicken Protestbriefe nach Chur

 

Dieser obige Brief des Hefari erhält umso mehr Gewicht, je mehr Fasnächtler in Chur protestieren. Dazu findest du hier einen Musterbrief, den man an Bischof Vitus Huonder, respektive an die bischöfliche Kanzlei mailen oder auch ausdrucken und per Post senden kann. Du kannst diesen Brief auch kürzen, ändern, ergänzen oder selber einen schreiben. Wichtig ist, dass die Briefe sachlich bleiben und den üblichen Anstand wahren.

 

 

Mailen an:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

per Post  

 

Bistum Chur

Kanzlei

Hof 19

7000 Chur

 

 

 

NB:

Bitte sende diesen Newsletter auch an alle Mitglieder Deiner Gesellschaft. Jedes Mitglied aus Deinem Verein soll sich mit diesem Brief/Mail direkt an die Kanzlei des Bischofs in Chur wenden. Sende auch eine Kopie Deines Mails/Briefes an:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .    

 

 

 

 

 

Musterbrief

 

 

 

Protest gegen Ihr Verbot von Fasnachts-Gottesdiensten

 

Sehr geehrter Herr Bischof Huonder

 

Sie haben ein Verbot für die Abhaltung eines Fasnachts-Gottesdienstes in Schwyz ausgesprochen. Auch möchten Sie offenbar alle Narrenmessen und Fasnachts-Gottesdienste in der Schweiz verbieten. Dagegen protestiere ich aufs heftigste. Es gibt keinen Grund dafür, die Fasnacht als Brauchtum derart zu diskriminieren und zu verbannen. Alle bisherigen Fasnachts-Gottesdienste   haben Begeisterung ausgelöst, wurden von fast der ganzen Bevölkerung getragen und sind immer korrekt verlaufen. Ihr Verbot ist völlig unbegreiflich und inakzeptabel.

 

Ich ersuche Sie dringend, von diesen Absichten abzukommen. Dafür danke ich herzlich.

 

 

 

 

Vorname, Name, Wohnort

 

 

 

 

 

HEFARI

Ferdi Segmüller
Im Rhodsguet 22
9450 Altstätten SG
Telefon: 071 / 755 18 43

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